5. Salemer Saatgutbörse

Am Sonntag, 17. März 2019 findet wieder die alljährliche Saatgutbörse statt!

Die Initiative SaatgutBildung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und hat sich zum Ziel gesetzt, die noch vorhandene, gärtnerische und landwirtschaftliche Nutzpflanzenvielfalt sowie die damit verbundenen Techniken und Bewirtschaftungsformen zu erforschen, zu sammeln und gemeinschaftlich zu erhalten.

Die Saatgutbörse dient der kostenlosen Abgabe von Saatgut aus dem Salemer Samengarten, parallel dazu gibt es Vorträge, Infotische und eine Kinderecke. Auch die Bodensee-Stiftung wird vor Ort sein und zum neuen Interreg Projekt „Bürger – Bienen – Biodiversität“ berichten.

Ort: Prinz Max, Leutkircher Straße 1, 88682 Salem
Uhrzeit: 12:00 – 17:00 Uhr

Mehr Infos zur Initiative sowie dem Programm gibt es hier.

Lehrgang blühende Landschaften in Vorarlberg – jetzt anmelden!

Lehrgang blühende Landschaft
Mach mit: Bringen wir das Land zum Blühen!
Eine blühende Landschaft kommt Mensch und Natur zu Gute. Sie sichert die Nahrungsgrundlagen der bestäubenden Insekten und damit den Erhalt von 80 % der heimischen Blütenpflanzen inkl. den landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und sie erwirkt einen attraktiven Mehrwert für Naherholung und Tourismus. Die Anlage, Pflege und Bewirtschaftung blühender Landschaften ist vielfach anspruchsvoll und komplex und es mangelt vor Ort oftmals an praktischem Orientierungs- und Umsetzungswissen. Mit diesem Lehrgang will das Netzwerk blühendes Vorarlberg die Fach- und Vermittlungskompetenz stärken und Schritt für Schritt einen Kreis von ehrenamtlich engagierten Blüh-BotschafterInnen aufbauen.

April bis Juni 2019, verschiedene Orte in Vorarlberg, Detailprogramm gibt es hier.

Kursbeitrag: € 250,00
Information, Anmeldung: www.bodenseeakademie.at Tel: 05572 33064
Der Lehrgang ist ein in sich verschränktes modular aufgebautes Bildungsangebot und sollte deshalb nur als Gesamtpaket gebucht werden.

Broschüre „einfache Bienenhaltung für den Bauernhof“ ist jetzt erhältlich

Lange Zeit waren Bienen auf Bauernhöfen selbstverständlich, meist in der Obhut des Großvaters. In der Zeit der Schwärme und des Honigschleuderns im Frühsommer waren die Enkel meist eifrig dabei – die Bienen waren ein Erlebnis, das zum Hof gehörte. Auch die Kulturlandschaft war noch bunt. Denn die Bauern wussten, dass Blüten am Feldrain, Wildkräuter in den Äckern, Hecken und Bäume in der Land­schaft auch für die Bienen wichtig waren. Heute gibt es kaum noch Bienen auf den Höfen – die immer monotoner werdende Agrarlandschaft hat sogar dazu geführt, dass Bienenhaltung in der Stadt heute oftmals besser gelingt als auf dem Land. Erst in den letzten 50 Jahren hat sich das geändert. Die Land­wirtschaft wurde immer intensiver und spezialisierter, die Bienenhaltung wurde Sache von Hobby- und Berufsimkern.
Mit den Betriebsabläufen in der heutigen, auch ökologischen Landwirtschaft, ist es oft schwer vorstellbar im arbeitsreichen Mai und Juni zusätzlich den Bienenhaltungsaufwand aus Großvaters Zeiten zu integrieren. Der Zeitaufwand für die Bienenhaltung kann jedoch bei extensiver Bienenhaltung sehr gering sein.

Genaueres zum Thema einfache Bienenhaltung erfahren Sie hier.

Förderprojekt „Natur nah dran“ für Kommunen in Baden-Württemberg – Frist 31.12.2018

Das vom Umweltministerium geförderte Projekt „Natur nah dran“ des  NABU BW hilft Kommunen mit Rat und Tat bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Für 2019 gibt es 10 Förderplätze. Bewerben können sich alle Kommunen im Land – egal wie groß oder klein sie sind.  In der Förderung enthalten sind eine fachliche Schulung, Beratung bei der Planung, Pflanz- und Saatgut, Workshops zur Durchführung und Pflege sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen finden Sie hier.

BienenBlütenReich – jetzt für das Projektjahr 2019/2020 bewerben!

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu. Noch blüht es auf den Blühflächen des BienenBlütenReichs, doch bald werden die ersten kalten Nächte über das Land ziehen und die Blüten werden verschwinden.

In diesem Jahr hat es das Netzwerk Blühende Landschaft geschafft, im Rahmen des Projekts „BienenBlütenReich“ deutschlandweit auf über 100 Hektar Blühflächen anzulegen. Über 150 Projektpartner aus Landwirtschaft, Kommunen, Vereinen und anderen Initiativen haben dies mit viel Engagement und Herzblut möglich gemacht. Damit es auch im kommenden Jahr wieder im BienenBlütenReich blüht, gibt es jetzt die Möglichkeit sich für die Saison 2019/2020 zu bewerben.

Wenn Sie Landwirt, Vertreter einer regionalen Initiative oder Kommune sind, über ein Stück Land verfügen, sich für Blütenbesucher engagieren und selbst eine Blühfläche anlegen wollen, dann werden Sie Partner im „BienenBlütenReich“. Das Projekt bietet Beratung und Unterstützung bei der Anlage Ihrer Blühfläche z.B. bei der Auswahl und Bereitstellung des Saatgutes. Informationen und ein Online-Bewerbungsformular finden Sie unter https://www.mellifera.de/bbr-partner-werden.

September – Neuanlage eines Naturgartens

Die naturnahe Gartengestaltung erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen möchten in ihren Gärten und auf Freiflächen Lebensräume für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, andere Nützlinge, Vögel und Kleintiere schaffen. Und es ist keineswegs schwierig das zu tun, besonders dann wenn neu gebaut oder umgebaut wird. Denn meistens sind Baumaßnahmen im privaten wie im öffentlichen Bereich damit verbunden, dass die Erde, also die fruchtbare Humusschicht, beiseitegeschoben wird. Nach Beendigung der Bauzeit kommt der Humus, meist unter Zusatz von Kompost oder Erde dann wieder drauf. Und hier ruft der Naturgartenkenner STOP!

Hier können Sie mehr erfahren.

Symposium »natur vielfalt bauen« am 24./25. Oktober 2018 Montforthaus Feldkirch, Vorarlberg (A)

Urbanes Wachstum und Nachverdichtung stellt angesichts des Klimawandels und des fortschreitenden Verlusts biologischer Vielfalt PlanerInnen und UmsetzerInnen ebenso wie individuelle und institutionelle Bauherren vor große Herausforderungen. Das internationale Symposium »natur vielfalt bauen« geht der Frage nach einem modernen Verhältnis von Bau und Natur nach und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

Namhafte Referentinnen und Referenten liefern darin Impulse zu einem breiten Themenspektrum, wie z.B. Siedlungsentwicklung, Klimaanpassung, Lebensqualität, Design, Dachbegrünung und vieles mehr. In den Nachmittagen können die Teilnehmenden in Workshops zu ausgewählten Themen tiefer einsteigen. Diskutiert, Experimentiert und visualisiert kann dann zu Ansätzen rund um Raum- und Objektplanung, über Pflanzkonzepte bis hin zu Ernährung, Gesundheit und Lebensstile.
Mit dem internationalen Symposium öffnen wir den Raum für neue und bewährte Ideen, wie mit und für die Natur gebaut werden kann und zugleich positive Effekte für Mensch und Gesellschaft erzielt werden können. Die Veranstaltung möchte zum einen Denkanstöße geben, aber auch konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung aufzeigen.

Das Symposium ist als Fortbildung der Architektenkammer Baden-Württemberg anerkannt.
Anmeldung und Programm unter www.naturvielfaltbauen.org

August – Der blühende Waldrand

Nicht nur auf der Wiese und in Gärten finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co Nahrung und Behausung, auch der Wald hält Vieles bereit. Und gerade im Übergang von Wiese und Wald tummeln sich besonders viele Arten. Der besondere Artenreichtum ergibt sich daraus, dass zwei Lebensräume aufeinander treffen, jener von Feld und Wiese und jener des Waldes, jeweils mit seinen typischen Bewohnern. Dazu kommen noch die Arten, die gerade immer den Zwischenraum besiedeln.

Hier können Sie mehr erfahren.

Juni – Wertvolle Blumenwiesen

Für die Artenvielfalt in der Natur sind blühende Wiesen unverzichtbar. In ihnen und vom Nektar und Pollen der Blumen leben eine Vielzahl von Insekten und anderen Tieren. Ohne sich näher mit Wiesentypen, seltenen Pflanzenarten oder speziellen Tiergruppen zu beschäftigen, gibt es die Möglichkeit durch genaue Betrachtung herauszufinden, wie es um den Wert für die Artenvielfalt beschaffen ist.

Weitere Informationen zu einer wertvollen Blumenwiese finden Sie hier.